2001 International Banking School, Kalifornien

Ich hatte die einmalige Gelegenheit, die „IBS“ International Banking School in Kalifornien zu absolvieren. Bevor es jedoch soweit war, galt es verschiedene Prüfungen (Mathe, Statistk, Marketing, Englisch, US-Banking History etc.) zu absolvieren. Glücklicherweise habe ich diese bestanden und konnte im Frühjahr 2001 zusammen mit meiner Familie nach Kalifornien reisen.

Wir wohnten in Palo Alto (gleich neben der Stanford University) in einem herrlichen Wohnkomplex mit verschiedenen Swimmingpools und Social Club. Das grosse Appartement in der bewachten Anlage bot alles was man sich nur wünschte und auch eine schöne Terrasse mit Grill war vorhanden.

Das Foothill College war ca. 15 Fahrminuten vom Wohnort entfernt. Hier besuchte ich jeden Freitag die Schule (machmal aber auch das ganze Wochenende). Die Schule war sehr interessant und die vielen hochrangigen Gastreferenten machten das ganze nur noch interessanter. Ausflüge mit der Schule nach Monterey oder ins Nappa Valley sorgten nebst diversen Besuchen bei Firmen und Banken für grösste Abwechslung.

Mein on the job assignemet hatte ich in San Jose bei der Sanwa Bank, wo ich als Assistent der Filialleiterin einen Einblick ins Retail-Banking erhalten habe. Meinen Tagesablauf möchte ich hier nicht im Detail erwähnen – aber es war wirklich nicht gerade streng, da meine Chefin praktisch nur auf dem Golfplatz war, um Geschäfte zu machen.

Mit meiner Familie habe ich praktisch jedes Wochenende einen grösseren Ausflug unternommen. So ging es mal ins Nappa oder Sonoma Valley oder nach Monterey oder weit in den Norden nach Eureka und von dort in die Berge zum Mt. Shasta.

Am Abend nach der Arbeit haben wir uns entweder im Pool vergnügt oder gingen in die nahegelegenen Redwoods um zu grillieren. Selbstverständlich waren wir praktisch jede Woche mind. einmal in San Francisco. Eine ganz tolle Stadt, wo es so viel zu entdecken gab.

Den krönenden Abschluss des Programmes feierten wir in San Francisco im obersten Stock des BoA-Towers, wo sich der Bankers-Club befindet.

Im Anschluss an das IBP haben wir dann noch einen Monat Ferien angehängt, um noch etwas reisen zu können. So ging es dann in den Yosemite Nationalpark dann zum Monolake und durch das Death-Valley nach Las Vegas.
Von Las Vegas fuhren wir durch die Mojave-Wüste nach Los Angeles, wo Philipp im Disneyland noch auf seine Kosten kam.

Dannach haben wir uns eine Woche in Santa Barbara erholt, bevor es auf dem Highway No.1 wieder Richtung San Francisco ging und wir den Rückflug antreten mussten.

Das war für uns als Familie wohl die schönste Zeit!

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